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08.07.2011

Die Biodirekt GmbH macht win-win-win-win-Situationen möglich

Esse Obst und tue Gutes

Seit Juni 2010 vertreibt die Biodirekt Bio-Obst Pakete an Deutsche Unternehmen. Dabei ist der Taschenrechner fast genauso wichtig wie die Obstkörbe. Denn im Sinne der Ökologie macht Firmengründer Keye keine Kompromisse. Nicht nur die Produktion des von ihm vertriebenen Obstes muss strengen biologisch-ökologischen Maßstäben gerecht werden, auch die Wege vom Lieferanten zum Kunden sind so emissionsarm wie möglich gestaltet. „Unser Firmenkonzept ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Wir haben beispielsweise keine Ware im Angebot, die mit Flugzeugen transportiert wurde. Der Versand wird mit gasgetriebenen Fahrzeugen durchgeführt. Dabei haben wir vorher die günstigste, also CO2 ärmste Strecke berechnet. Wir haben sogar die Wege unserer Mitarbeiter zur Arbeit ökologisch berechnet. Für jedes Gramm CO“-Ausstoß leisten wir eine Ausgleichszahlung an Stop Climate Change“, so Keye. Stop Climate Change ist das Zertifizierungssystem für Klimaschutz (www.stop-climate-change.de). Da ist es eine Selbstverständlichkeit, dass bei Biodirekt der Strom aus der Steckdose ausschließlich Ökostrom ist. Auch die Büromöbel entsprechen den Biodirekt-Kriterien. Es werden ausschließlich Büromöbel aus Hölzern verwendet, die aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft stammen. Biodirekt arbeitet auch nur mit solchen Lieferanten zusammen, die nach der Europäischen Ökoverordnung produzieren, die an der Minderung ihres CO2-Ausstoßes arbeiten und an einem fairen Umgang mit Mitarbeitern und Umwelt interessiert sind. Keye geht sogar noch einen Schritt weiter. „Für jeden ausgelieferten Obstkorb, pflanzen wir einen Baum. Dafür arbeiten wir Plant for the Planet zusammen“, so der Biodirekt-Chef. Aktuell wird in Equador nach einer Fläche gesucht, auf der die nächsten 2500 Setzlinge der „Biodirekt-Schonung“ gepflanzt werden können. „Wir möchten, dass man demnächst über Google Earth unseren Wald sehen kann“, meint Keye. Bei soviel nachhaltiger Konsequenz ist es logisch, dass die Biodirekt GmbH als ein klimafreundliches Unternehmen zertifiziert ist, und das haben nur ganz wenige bundesdeutsche Unternehmen geschafft.

Tobias Keye lebt Nachhaltigkeit. Dabei ist er aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger unterwegs. „Ich esse auch mal 'ne Currywurst. Das Leben soll immer noch Spaß machen. Das Schöne ist, Biodirekt macht mir Spaß, da steckt meine Seele drin“, erzählt der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann mit leuchtenden Augen.

Und auch den Biodirekt-Kunden macht die Zusammenarbeit Spaß. Denn wer täglich ausreichend frisches Obst zu sich nimmt, tut nachweislich etwas zum Schutz vor Bluthochdruck, Herzkreislauferkrankungen und für seine Widerstandskräfte. Die in Früchten enthaltene Kombination aus Ballaststoffen, Vitaminen und Sekundären Pflanzenstoffen sind mit Nahrungsergänzungsmitteln nicht vergleichbar. Das Angebot von frischen Früchten am Arbeitsplatz ist eine sinnvolle Maßnahme um Krankenstände und Frühverrentung vorzubeugen. So hat der Unternehmer etwas vom Obst im Büro, indem er leistungsstärkere Mitarbeiter hat; der Mitarbeiter hat etwas davon, indem er gesünder ist; die Umwelt hat etwas davon, weil Biodirekt u.a. Bäume pflanzt und natürlich hat Biodirekt etwas davon, indem es ein rentables Unternehmen ist. Das ist eine win-win-win-win-Situation.

Dass die Biodirekt-Obstlieferungen an Unternehmen finanzneutral sind, dafür sorgte die Bundesregierung im Jahr 2009. Seit zwei Jahren gibt es einen Steuerfreibetrag für Sachleistungen im Rahmen betrieblicher Gesundheitsförderung (EStG §3 Nr.34). „Pro Jahr und Mitarbeiter kann man bis zu 500 Euro steuer- und sozialabgabefrei für die Gesundheitsvorsorge ausgeben. Das ist eine gute Möglichkeit Mitarbeitern und sich selbst etwas Gutes zu tun und es ist eine einfache Möglichkeit mit Nachhaltigkeit anzufangen“, erläutert Keye. 

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